Wow, das gibt es schon! Ich hab mir letztens gedacht, dass das doch super sinnvoll wäre. Wir haben so eine starke Entkopplung der Generationen, was sich nicht nur gesundheitlich auswirkt, wie der Artikel zeig, sondern auch auf wechselseitiges Verständnis und damit politisch. Außerdem haben wir vorher Jahrhunderte lang intergenerational gewohnt und füreinander gesorgt. Heute zentriert sich diese Sorge zeitlich voneinader getrennt: Erwachsene kümmern sich entweder um Kinder oder SeniorInnen, aber eben nicht gleichzeitig um beide.
Ja, das ist schon lächerlich, was in dieser Gesellschaft abgeht. Wir müssen spezielle Projekte machen, um was ganz Einfaches zu erreichen, was noch vor wenigen Jahrzehnten nichts Besonderes war, sondern einfach unter “normale Nachbarschaft” lief.




