Eine „Politik der Bezahlbarkeit“ wäre eine Antwort auf den Unmut, der gerade in vielen Ländern herrscht. Und das Narrativ, nach dem man lange suchte.
Eine „Politik der Bezahlbarkeit“ wäre eine Antwort auf den Unmut, der gerade in vielen Ländern herrscht. Und das Narrativ, nach dem man lange suchte.
Die Leute sehen, dass das System, wie es jetzt ist, nicht funktioniert. Die Faschos bieten ein anderer System. Ist es besser? Aus Sicht der Leute, die sie wählen, ist das oftmals nebensächlich. Hauptsache anders.
Nur, dass die Leute das System sind, die immer und immer wieder dämlich gegen ihre Interessen wählen. Und sie bleiben auch brav in diesem System, weil es ihre Lösung ist, noch dümmer, noch korruptere Arschlöcher zu wählen.
Ich finde das ziemlich anmaßend, sich dahin zu stellen und zu sagen, die Leute sind dumm und wissen nicht was sie da wählen.
Warum denkst du, du weisst was für diese Menschen wichtig und auch besser wäre?
Ich sehe es auch wie Einkorn, dass die Leute es einfach satt sind, dass die Politik sich nicht nach ihnen richtet. Da wird dann Protest oder Radikal gewählt, weil bei allem anderen bleibt es, wie es ist und das will man nicht mehr.
Als Beispiel aus der linken Ecke:
In den anderen politischen Spektren ist es ja ähnlich. Jüngstes Beispiel der Vater Spahn.
Die Lösungen gegen das politische Ohnmachtsgefühl sind bekannt und werden, du ahnst es, von der Politik ignoriert. Sowas wie die Bürgerräte zB.
Bezweifel ich ja sehr stark, dass es so viel anders ist als das, was das aktuelle System schlecht macht.