Heiliger Strohsack

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Cake day: January 12th, 2025

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  • Ich finde gerade auf Anhieb nicht mehr die Quelle bei der ich zum ersten Mal davon gehört oder gelesen habe, aber es handelte sich um ein Auftritt von Erich Honecker meine ich. Er lief oder fuhr alleine entlang einer Strecke an Leuten vorbei die ihm und/oder seiner Begleitung zujubelten. Erwähnt wurden dabei “gesellschaftliche Kräfte”, aus den Reihen der lokalen Bevölkerung die dazu entweder von der Stasi oder Volkspolizei dorthin kommandiert wurden oder aber in zivil zusammen mit anderen loyalen Leuten diese lokale Bevölkerung für die Medien mimten. Um Akzeptanz bzw. Begeisterung zu suggerieren, wohlmöglich auch unterschwellig eine gewisse Kultur der Angst zu schüren oder einen Konformitätsdruck zu erzeugen. Trump, MAGA-Strategen und die Republikaner machen das aus meiner Sicht quasi genauso und auch hier gibt es so stark von der Ideologie eingenommene die sogar noch Geld dafür bezahlen dort hinzureisen und sich mit allerlei Produkten einzudecken.


  • I think I’ve seen a recording of exactly this scene and had similar thoughts. You can see similar things in Germany when elections are coming up and prominent people go up on a stage to make a speech or walk a few steps in public towards others or speak to the media. They tend to have their colleagues in the back, supporters are in front of them or within a little distance at the side.

    When I look for footage in the archives it seems it was more of a thing in the past, especially when it comes to bigger events on the street. Also it looks like it is more of a thing from authoritarian propaganda playbooks. The Nazis used it aswell as the SED.









  • Wenn der alte Parteienstaat bröckelt ersetzte ich den doch nicht mit einem neuen und erwarte Wunder. Ich vermute früher oder später würde damit reproduziert was der Artikel bemängelt.

    Auch die Gründung einer weiteren Partei halte ich für unnötig. Es bestehen aktuell bereits sehr viele. Wer dort nirgends einen Anknüpfungspunkt findet, wird auch mit dem eigenen Anlauf mittel- bis langfristig nicht zufrieden sein, denke ich.

    Und die durchscheinende Sehnsucht nach einer Person, die sich in Stellung bringt und inszeniert um Dinge “(wieder) in Ordnung” zu bringen finde ich auch bedenklich und fragwürdig.

    Diese Debattenräume sind mir oft viel zu eng. Weitgehende Demokratisierungsansätze und Infragestellen von Strukturen scheinen mir von den Profitieuren aktueller Zustände laut verpönt, mehr oder minder subtil abgeblockt oder mit allen Mitteln verschrien zu werden.