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Cake day: June 23rd, 2024

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  • But they are so big on a map! And their leader is so masculine!

    Who wouldn’t want to be friend with someone who lives the wet dream of everyone aspiring to be rich and powerful: controlling an entire country with no rules and boundaries whatsoever, brazenly stuffing his own pockets to heart’s content with the riches of the nation.

    That’s why Putin desperately needs to seem powerful and hence, ironically, needs to participate in these sports contests. The more people realise what a sad, weak, wrinkling loser he actually is, sitting on a giant throne with feet of clay, the worse for him and the better for everyone else on this planet.













  • Ihren Imperialismus leben sie nicht gegenüber Europa aus

    Na, wir werden ja sehen, wie Russland im Baltikum weiter agiert… Grenzübertritte maskierter Leute nach dem Modell ‘grüne Männchen auf der Krim’ hatten wir ja vor zwei Wochen schon in Lettland. Und ich persönlich rechne mit einer hybriden Operation bei Narwa. Putins Imperialismus richtet sich ganz explizit gegen Europa.

    Schau dir mal die Reaktionen in Europa auf den Völkermord in Gaza oder den Angriff auf Venezuela an. Die US-Linie wird zwar immer “kritisiert”, aber es wird nie sinnvoll dagegen angegangen.

    Danke, du hast gerade mein Argument bestätigt. Gerade WEIL wir einen russischen Angriffskrieg vor der Tür haben und einen - freundlich gesagt - wankelmütigen Herrscher in Amerika, müssen wir diesen gerade in ehrabschneidender Weise bei Laune halten, weil wir unsere Sicherheit in Europa jahrzehntelang bequem auf die Schultern der Amis gebaut haben und nun sehr verletzlich dastehen. Wir sind erpressbar.

    Wir hätten uns längst unabhängig machen müssen. Hätten wir heute bereits unsere eigene Abschreckung, müssten wir uns auch nicht so vor Trump in den Staub werfen und wären nicht erpressbar. Genau deshalb brauchen wir unsere eigene Abschreckung, unabhängig von Amerika!


  • Mit der Einschätzung sind sie im ehemaligen Ostblock aber ziemlich alleine - und offenbar haben sie auch schon vergessen, dass sie es waren, die dieses Land und System gestürzt haben. Dass die Typen heute offenbar alle ihre Liebe zur DDR wiederentdeckt haben, liegt ja primär an der grassierenden Ablehnung des ‘Westens’. Gleichzeitig findet man aber irgendwie auch Trump gut, obwohl der das Epizentrum des ‘Westens’ regiert… Am Ende scheint es sich wohl auf die Sehnsucht nach einem starken, autoritären Staat mit starken Anführern zu destillieren. Endlich sagt uns wieder einer, wo es lang geht.

    Außerdem gab es in den letzten 100 Jahren in Europa ja nicht nur sowjetische, sondern auch deutsche Besatzung. Wenn ich mir Russlands Vorgehen in der Ukraine anschaue, dann scheint Putin dieses Mal eher das ‘deutsche Modell’ anzustreben…


  • Was hältst du von Atomwaffen in den Händen von AfD oder deren Äquivalent in anderen EU Staaten?

    Das gleiche, was ich von Atomwaffen in den Händen von Putin oder Trump halte. Und wie es mit Xi weitergeht, wird auch die Zeit zeigen. Atomwaffen sind heute schon primär in Händen von Leuten, die ich verachte.

    Der Unterschied ist, dass heute, im Vergleich zu früher, Europa nicht mehr verlässlich unter dem Schirm Amerikas stehen und es (zum Glück?) auch niemals mehr werden. Das bedeutet aber auch, dass wir eine eigene, vollständige nukleare Abschreckung brauchen, um nicht länger der Spielball von Washington, Moskau, … zu sein. Ich mag keine Atomwaffen und hätte lieber eine Welt ohne. Aber da die anderen nicht verzichten werden, muss man reagieren.

    Durch mehr Atomwaffen steigt das Risiko, dass ein Staat sich bedroht fühlt und diese dann auch benutzt. Das Risiko steigt mit der Anzahl der Atomwaffen.

    Daran glaube ich nicht. Man sieht, wie vorsichtig die Länder Russland, USA und China miteinander umgehen. Sie wissen genau, was auf dem Spiel steht. Darum Gleichgewicht des Schreckens. Ihren Imperialismus leben sie nur gegenüber Ländern aus, die diesem Zirkel nicht angehören. Sei es Venezuela, die Ukraine, Taiwan,… aber eben auch wir in Europa.


  • Friedrich Merz ist für mehr atomare Abschreckung in der EU. Wie soll das nicht die Atomeskalation näher bringen?

    Gleichgewicht des Schreckens.

    Die einzig tragfähige Versicherung in einer Welt, in der zumindest auch nur einer nicht auf seine Atomwaffen verzichten wird, ist die eigene Bewaffnung mit Atomwaffen und die glaubhafte Androhung, dass bei einem Atomwaffeneinsatz niemand gewinnen kann.

    Momentan hängen wir da an Amerikas Rockzipfel und dessen erratische Führung ist der tatsächliche Faktor, der eine atomare Eskalation momentan begünstigt. Sobald eine Seite denken kann, damit durchzukommen, wird es gefährlich.

    Das hattest du in klein schon bei der Ukraine. Putin hat die nicht überfallen, um sein Land in ein (bislang) vierjähriges Selbstzerstörungsdesaster zu führen, sondern weil er dachte, er könnte das schnell gewinnen. Vier Tage, Kyiv und gut. Sobald es vermeintlich kalkulierbar wird, wird es gefährlich. Und das darf bei Atomwaffen niemals passieren.


  • Da muss ich vor meinem Nachbarn mehr Angst haben als vor Putin. Und deshalb braucht Putin gar keinen Krieg.

    Putin will auch gar nicht Deutschland besetzen/annektieren (nehme ich mal an). Da würde ihm eine Stiefellecker-Regierung a la AfD oder BSW schon völlig reichen. Aber Putin will das Baltikum oder was er sonst noch, neben der Ukraine, als eigtl seins ansieht und heim ins Reich holen will. Und spätestens im Baltikum haben wir dann trotzdem Krieg, denn ein Angriff auf ein EU-Land ist ein Angriff auf alle EU-Länder.

    Insofern: AfD hin oder her: die Gefahr, die von Putin auf unsere Sicherheit in Deutschland ausgeht, ist definitiv auf sie einem gefährlich hohen Niveau wie seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr.

    Das Leben unter russischer Besatzung solltest du nicht verharmlosen. Klar, wir Deutschen haben leicht reden, wir kennen Annexion und Unterjochung eigtl nur aus der Perspektive des Täters. Aber unsere Nachbarn können noch ein sehr gutes Lied davon singen und wir sollten ihnen zuhören.