Möglich gemacht durch den Wandel vom Jäger&Sammler zum Bauern.
(Ausschnitt aus “Sapiens: Die Falle” von Y. Harari)
So etwas wie Krieg gibt es auch in der Natur. Auch Tiere schließen sich zu Rudeln zusammen und bekämpfen einander. Ein natürliches Gleichgewicht zwischen Frieden und Krieg gibt es dadurch dass irgendwann das eine Rudel oder der eine Stamm einfach tot ist.
Was ich auf die Schnelle im Internet recherchiert habe ist Deine These nicht haltbar - Krieg im engeren Sinne (organisiert, politisch, symbolisch, mit Waffen und Ideologien) ist ein kulturell-historisches Phänomen des Menschen. Anthropologisch ist zudem umstritten, wie “kriegerisch” frühe Jäger-Sammler-Gesellschaften wirklich waren – einige Forscher argumentieren mit Lawrence Keeley (War Before Civilization), dass Gewalt verbreitet war, während andere (z. B. Douglas Fry) die Prävalenz niedrig einschätzen.
https://en.wikipedia.org/wiki/Ngogo_chimpanzee_war https://en.wikipedia.org/wiki/Gombe_Chimpanzee_War
Könnte man die als “Krieg” bezeichnen? Vielleicht nicht unbedingt ideologisch motiviert, aber das liest sich schon nach recht systematischer Gewaltanwendung …



