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Cake day: July 21st, 2024

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  • schon bei der Religion an, die dort im Alltag und in der Politik eine Rolle spielt, die bei uns kaum vorstellbar

    Ist alles richtig. Aber es ist am Ende immernoch die gleiche Religion wie auch (größtenteils) in Mitteleuropa. Man feiert dort Weihnachten und Ostern usw. und eben nicht Eid Mubarak. Und auch wenn es eine größere Rolle spielt als bei uns ist es eben nicht vergleichbar mit z.B. der Rolle der Religion im Iran oder Afghanistan oder Arabien. Oder ich würde behaupten selbst in der Türkei. Da sind wir in der Hinsicht einfach den Amis immer noch kulturell sehr viel näher.

    Ich verstehe ja deinen Gedanken, aber im weltweiten Vergleich sind uns eben die allermeisten Kulturen doch deutlich fremder als die USA.





  • Naja geht so. Sicherlich liegen die politischen Ansichten da schonmal ziemlich weit auseinander. Kultur ist aber nicht nur das. Wer den Vergleich mit den Weltregionen zieht für den sind die Amis trotz allem kulturelle Nachbarn. Man kann sich da als Europäer sehr natürlich durch den öffentlichen Raum bewegen und zurecht kommen und mit den Leuten ins Gespräch kommen.

    Halt mal Asien dagegen. Ich war mal in Japan und einiges hört man ja aber so Alltagssituationen z.B. du willst was einkaufen und fragst den Angestellten aber der Laden hat das was du willst nicht. Oder die Frau an der Hotelrezeption spricht kein Englisch und weiß nicht was “Invoice” bedeutet. Oder auf der Straße quatscht dich jemand an der Werbeprospekte* verteilt die du gar nicht haben willst. Alles nichts schlimmes. Aber Nein sagen und direkte Ablehnung geht halt nicht. Der Angestellte sucht dann solange weiter bis der Kunde irgendwann einfach geht? Die Frau an der Rezeption tut so als würde sie irgendwas im Computer arbeiten bis man halt einfach unverrichteter Dinge weggeht? Da war ich komplett unvorbereitet was das im Alltag bedeutet und mir ist auch immernoch nicht klar wie ich mich korrekt hätte verhalten müssen.

    *Es gibt da halt sowas und die Mädels sind sehr sehr minderjährig:















  • Seit 2021 sind 250k gezahlt worden um die gestritten wird. Erscheint mir fast wenig für 5 Jahre weil das ja nur 50k pro Jahr sind, aber vielleicht war sie ja in Teilzeit eingestuft. Tatsächlich ist die Frau aber seit 2009 krank geschrieben und der Rest ist bloß verjährt. Man muss also davon ausgehen dass nicht nur 5 Jahresgehälter sondern 17 Jahresgehälter erschlichen wurden. Demnach (17/5)*250k=850k. Der wahre Schaden sind die 600k die für immer verloren sind weil verjährt. Man kann nur hoffen dass die Frau das wenigstens mit ihrer Pension wieder ausgleichen muss, aber das passiert leider so gut wie nie.

    Und warum dauert es 17 Jahre bis mal jemand aufmerksam wird? Wenn ich länger als 6 Wochen krank geschrieben bin fordert die gesetzliche Krankenkasse direkt ein Gutachten vom medizinischen Dienst. Als Beamter kommt da also erst nach 17 Jahren mal jemand auf diese Idee?

    Edit: angetreten ist die Lehrerin 2003 und könnte bis zur ihrer Krankschreibung überhaupt nur Pensionsansprüche von <160k erworben haben. Egal wie es ausgeht, die Lehrerin hat in der Bilanz mindestens 440k für nichts bekommen und wird es auch behalten dürfen. Hat sich für sie also gelohnt, war sicher ein schönes Leben bis dahin.